Method Feeder


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Das Method Feedern habe ich letztes Jahr für mich entdeckt.
Durch einen Bericht in einer Angelzeitung inspiriert, wollte
ich unbedingt mehr über diese interessante Angelart wissen.
Daraufhin habe ich bei Youtube nach einem Video gesucht, welches
mir erklärt wie man am Besten ins Method Feedern einsteigen kann.
So bin ich auf folgendes Video gestoßen.
Das Video ist wirklich gut und erklärt auf lockere Art und Weise
die Grundlagen für das Method Feedern.



Klar, im Video werden Browning Produkte verwendet. Dies ist
natürlich keine Vorraussetzung zum Method Feedern. Ich selbst
nutze einige Browning Produkte, wie z.B. die im Video gezeigten,
Hydrus Futterkörbe, Vorfächer und Mini-Boilies.
Damit habe ich halt bislang die besten Erfahrungen gemacht.
Ich verwende jedoch auch Mini Boilies anderer Hersteller, aus
dem einfachen Grund, weil die Browning Mini Boilies nur bis
8mm Durchmesser erhältlich sind. Unter Umständen ködere ich
auch gerne 10mm Boilies aus der Karpfenangelei an, da diese
etwas größer und härter sind als die klassischen Method-Boilies.
Oft gehen nämlich nur Brassen und größerer Rotaugen an den Haken,
hat man es jedoch auf Karpfen abgesehen, machen die größeren Boilies Sinn.

Mein Method Feeder Gerät besteht aus:

  • Cormoran GF Method Feeder 3,60 Meter/bis 60 Gr WG
  • Cormoran Corcast 7PiF Hyper Jet 3000 6BB
  • Geflochtene Daiwa 8 braid Hauptschnur 0,16mm
  • Schlagschnur monofil 0,22mm

Die Montage welche bei mir am häufisten zum Einsatz kommt:
  • Browning Hydrus Futterkorb 20-50gr im Stillwasser
  • Browning Method Push Stop Vorfächer
  • oder Browning Method Power Pellet Band Vorfächer

Futter und Köder:
  • Feeder Grundfutter (am besten speziell für Method)
  • Pellets, z.B. Halibutt zum einweichen
  • Mini Boilies 6-10mm, evtl. direkt vorgebort
  • oder Pellets 8mm zum Anködern

Zubehör:
  • Boilie Bohrer
  • Method Feeder Mould Hydrus
  • Pellet Bender

Für die Herstellung der richtigen Futtermischung werden
die Pellets zuerst eingeweicht, was man durch eine
Pellet-Pumpe beschleunigen kann.
Dann wird das Futter mit dem Pellet-Brei und Wasser
angemischt. Dazu verwende ich 70% Futter und 30% Pellet-
Brei. Ich füge dann soviel Wasser hinzu das ich eine
homogene Futtermasse erhalte. Wenn man spezielles
Method-Feeder-Futter verwendet sind schon etwas gröbere
Partikel enthalten. Ansonsten empfiehlt es sich selber
etwas gröbere Partikel hinzuzufügen.
Allgemein sollte sich das Futter gut formen lassen und
gut auf dem Futterkorb halten. Beim Method-Feedern
merkt man schon beim befüllen der Mould ob das Futter
zu nass oder zu trocken ist. Wenn sich beim Eindrücken
des Futterkorbes in die Mould alles aus der Mould ablöst
und eine geformte Kugel bildet ohne das etwas in der Mould
kleben bleibt und ohne das das geformte Futter wieder
von Futterkorb fällt ist die Mischung gut.
Ansonsten muss man evtl. etwas mehr Wasser oder etwas mehr
Futter hinzufügen.

Der Vorteil der Methode liegt auf der Hand. Da der Köder
direkt im Futter versteckt wird, kann man beliebig weit
werfen und muss sich keine Sorgen machen, dass sich das
Vorfach um die Hauptschnur oder den Futterkorb gewickelt hat.
Unter Wasser löst sich das Futter auf und der Köder wird
freigegeben. Durch das kurze Vorfach und das Gewicht des
Futterkorber hakt sich der Fisch beim Biss selbst.
Gerade die Einfachheit des Method-Feedern und die hervorragende
Fängigkeit machen den Reiz und den Spaß dieser Angelei aus.
Man kann die Methode sowohl im Stillwasser als auch in langsam
fliessenden Flussabschnitten verwenden.

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