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Die Steinbachtalsperre am Rande der Eifel

An der Steinbachtalsperre angele ich bereits seit meiner Kindheit.
Kein Wunder das dies das erste Gewässer ist worüber ich schreiben möchte.
Viele schöne Stunden habe ich dort schon verbracht, natürlich auch
Schneidertage, das gehört halt dazu.
Die Talsperre ist nicht leicht zu befischen, hält dafür die ein oder andere
Überraschung bereit. Der ein oder andere Hecht über 1 Meter, sowie schöne Zander,
gut genährte Seeforellen, dicke Karpfen und auch gute Aale werden hier
gelegentlich gefangen.
In der Zeit vor der Sanierung der Staumauer Ende der 80er Jahre war die Steinbach-
talsperre weit über die Landesgrenzen als Top Hechtgewässer bekannt.
Auch heute bietet das Gewässer gute Vorraussetzungen für Raubfischer.
So berichten viele Angler von guten und zahlreichen Barschen, zahlreiche Zander
und die bereits erwähnten Seeforellen.

Regenbogenforelle Zander



Landschaftlich ist die Steinbachtalsperre ruhig gelegen und von Wald umgeben.
Da der See auch als Naherholungsgebiet genutzt wird und durch einen Spielplatz,
Minigolf, ein Schwimmbad, Gastronomie und einen Rundweg viele Menschen anzieht.
Leider kommt es, gerade in den warmen Jahreszeiten, immer wieder zu Konflikten
zwischen Anglern und Personen die keine Rücksicht auf Menschen nehmen, die den See
als Ruhe- oder Rückzugsort nutzen möchten.
Viel weiter möchte ich darauf hier nicht eingehen, zumal am Rundweg einige Hinweisschilder
stehen, dass man dort Hunde an der Leine führen soll, nicht im See schwimmen darf und kein Lagerfeuer oder laute Musik am Ufer der Talsperre machen darf. Im Sommer meide ich den See mitlerweile komplett, da Angeln aufgrund der genannten Störungen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Talsperre See



Besonders empfehlenswert ist das Angeln im Herbst und Frühjahr.
Dann hat man hier größtenteils seine Ruhe und die Fische beissen gut.
Die Steinbachtalsperre bietet für beinahe jeden Angler und Methode
etwas. So kann man hier wunderbar mit der Spinnrute seine Runden
drehen und so seine Fanggründe abfischen. Für den passionierten
Fliegenfischer gibt es einige schöne Stellen an denen man mit der
Wathose ein Stück in den See gehen kann und genug Platz hat um
mit der Fliegenrute jagt auf die Salmoniden und weitere Raubfische
machen kann.
Unter Karpfenanglern ist die Talsperre sehr beliebt, weil sie
die Möglichkeit und den Platz bietet um selbst längere Karpfen-
sessions durchzuführen.
Für den klassischen Allrounder, wie mich, bietet der See sowieso
einiges. Hier habe ich schon die ein oder andere neue Methode
getestet und verfeinert. Zum Beispiel habe ich hier das erste Mal
mit der Method-Feeder geangelt, bestimmte Montagen und Köder
ausprobiert oder einfach nur die neue Rute ausgeführt.

Hast Du Fragen oder ein Feedback zu meinem Artikel, komm einfach
ins Forum und leg los.

Steinbachtal Blick auf den See



Allgemeine Infos:

Die Steinbachtalsperre liegt im Landschaftsschutzgebiet „Erholungsgebiet Steinbachtalsperre“, was gewisse
landschaftsrechtliche Einschränkungen mit sich bringt. Technische Daten
Wasserfläche: 14,5 ha (bei Betriebsstauziel Pegel 17 m)
Tiefe: maximal 17,5 m (Hochwasserstauziel)
Sohle: 263,3 m über NN
Höchststau: 279,4 m über NN
Inhalt: 1.055.427 m³ (bei Vollstau).Der Hauptsee ist ein mesotrophes Gewässer mit einer geschätzten Ertragsfähigkeit von 50 kg/ha/a.

Geschichte
Die Steinbachtalsperre wurde von Februar 1934 bis Dezember 1936 zur Wasserversorgung für die damalige Euskirchener Tuchindustrie gebaut. Von September 1988 bis April 1990 wurde der Damm saniert, dafür wurde der Hauptsee abgelassen. Der FV Euskirchen begann im Jahr 1991 damit, Unterwasserpflanzen und Uferpflanzen einzubringen, um Laichplätze für die einzusetzenden Fische zu schaffen.

Quelle: www.fischereiverein-euskirchen.de

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