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Gewässerschutz

Grundlagen

  • Der Gewässerschutz spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherung gesunder und nachhaltiger Fischbestände.
  • Gewässerschutz soll die Wasserqualität und die natürlichen Lebensräume erhalten.

Gewässerpflege

  • Entscheidender Aspekt des Gewässerschutzes.
  • Sowohl der Gewässerbewirtschafter als auch die Angler sind zuständig.
  • Ziele: Verbesserung der Wasserqualität, Erhaltung eines gesunden und vielseitigen Artenbestands

Maßnahmen der Gewässerpflege

Maßnahme

Beschreibung

Abbildung

  • Eine zu starke Ablagerung von Schwebstoffen verschlechtert die Wasserqualität. → Trübes Wasser
  • Auch das Gewässer selbst nimmt Schaden. → Verlandet.
  • Lösung: Überschüssiges Sediment entfernen

  • Zu viel Vegetation kann die beeinflussen.
  • Sie reduziert den Lichteinfall und im Wasser.
  • Lösung: Regelmäßiges Mähen, Auslichten oder Entfernen von Pflanzen

  • Übermäßige Nährstoffe (z. B. Stickstoff und Phosphor) → Algenwachstum
  • Lösung: Entnahme von Wasserproben,Kontrolle des Abwasserabflusses, natürlichen Filter- und Rückhaltesystemen

Beiträge der Angler

  • Gesetzen und Vorschriften → Einhaltung von , Schonmaßen und Fangbegrenzungen.
  • Selektive Fischereipraktiken → Gezielt bestimmte, Fischarten angeln und gefährdete Fische schonen.
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Fängen → Gefangene Fische schonend behandeln.
  • Unterstützung von Gewässermonitoring → Daten über Fänge, Bestandsgrößen und Gewässerzustand sammeln.
  • Gewässerschutz → Angler sind Naturschützer.

Naturnaher Wasserbau

  • Verbindet menschliche Bedürfnisse wie Hochwasserschutz und Bewässerung mit den ökologischen Anforderungen der Gewässerlandschaften.
  • Wiederherstellung oder dieb Nachbildung von natürlichen Wasserlandschaften zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.

Beispiel

Erklärung

Abbildung

  • werden aus verschiedenen Gründen künstlich verändert.
  • Diese Veränderungen (z. B. Begradigen) haben verschiedenen Auswirkungen auf die Umwelt.
  • Das Begradigen von Flüssen schafft bspw. eine einheitliche Fließgeschwindigkeit.
  • Seichte, langsam fließende Stellen werden zerstört → Verlust von Lebensräumen
  • Maßnahmen:
    • Verbreiterung des Flussbettes
    • Entfernen von Stauwehren
    • Anpflanzen von Pflanzen am
    • Schaffen natürlicher Gewässerufer
    • Erhalt von Auen und Überschwemmungsgebieten.

  • Durch Veränderungen an Fließgewässern fehlt oft der Zu- und . → Verlanden.
  • Fehlende Lebensräume durch künstliche .
  • Teilweise künstlich angelegt z. B. Tagebauseen → Keine natürlichen Gewässerzonen
  • Maßnahmen: Anpflanzen von Pflanzen am , Schaffen natürlicher Gewässerufer, Erhalt von Mooren, Sümpfen und Feuchtgebieten

  • Wichtige Bereiche für Pflanzen und Tiere.
  • Tragen zum Hochwasserschutz bei.
  • Maßnahmen:
    • Wiedervernässung,
    • Entfernung von Deichen→ Schaffung von Überflutungsflächen.

  • Extreme Veränderung durch Tagebau, Architektur, Land- und Forstwirtschaft.
  • Maßnahmen:
    • Entsiegelung von Flächen
    • Bepflanzung mit Pionierpflanzen
    • Bestandsförderung


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